Informationen zum

Bevölkerungsschutz in der Universitäts- und Hansestadt Rostock

Warum diese Seite?

In jahrelangen Gesprächen mit vielen Mitmenschen,
welche Informationen zum Bevölkerung- und Katastrophenschutz (nicht nur) in Rostock suchen,
zeigte sich, Informationen hierzu oft nur schwer oder überhaupt nicht zu finden.
Prinzipiell sind viele aktuelle Fakten auf der Internetseite der Stadtverwaltung Rostock
sowie anderen Behördenseiten zu finden, allgemein beispielsweise unter:

rathaus.rostock.de

sowie

bbk.bund.de

In der Vielfalt der Ämter und vielflältigen Aufgabengebiete
ist es jedoch nicht leicht die konkreten Informationen zu finden,
da oftmals einem selber oder sogar der genutzten Suchmaschine nicht der passende Suchbegriff
für ein schnelles und passendes Suchergebnis bekannt ist.

Mit folgender Übersicht wird dies hoffentlich für viele Betroffene leichter.

Insbesondere im Hinblick auf die wiederholt böswillig in Berlin herbeigeführten
großflächigen und tagelang anhaltenden Stromausfälle in den letzten Jahren
dürfte das Interesse an diesen Themen sicherlich zunehmen.

Themenübersicht

Folgende (angeklickte) Stichwörter führen zu Informationen auf der Internetseite der Stadtverwaltung Rostock: Ergänzend hierzu die Pressemitteilung vom 06.01.2023:

Vorbereitungen für mögliche Katastrophenfälle: Wärmeinseln und Katastrophenschutz-Leuchttürme

Auch die Hanse- und Universitätsstadt Rostock setzt sich seit mehreren Monaten intensiv mit den Auswirkungen einer möglichen Energiemangellage auseinander und trifft Vorbereitungen für den denkbaren Ausfall der Wärme- oder Stromversorgung. Darüber informiert Dr. Chris von Wrycz Rekowski, Erster Stellvertreter des Oberbürgermeisters: „Mit den milden Temperaturen und den vollen Gasspeichern können wir inzwischen sehr zuversichtlich nach vorne schauen. Trotzdem bleibt es unsere Pflicht als Kommune, für die schlimmsten Szenarien gewappnet zu sein. Für den Krisenfall haben wir deshalb Maßnahmen geplant, die wir bei Bedarf kurzfristig aktivieren und umsetzen können, wie z.B. Wärmeinseln und Katastrophenschutz-Leuchttürme in den Stadtteilen. Die Menschen können sich also sicher sein: wir lassen in diesem Winter niemanden allein.“

Sollte es - entgegen der aktuellen Annahmen - doch zu erheblichen Einschränkungen oder einem Ausfall der Wärmeversorgung kommen, würden zunächst fünf große Sporthallen als Wärmeinseln hergerichtet. Hier wäre es mit Hilfe von Fernwärme und mobilen Heizanlagen möglich, eine Mindesttemperatur zu gewährleisten. Im Rahmen eines temporären Aufenthalts könnten sich die Rostockerinnen und Rostocker in diesen Sporthallen aufwärmen.

Bei einem flächendeckenden und langanhaltenden Stromausfall käme es innerhalb kürzester Zeit zu einem vollständigen Ausfall der Telekommunikation. In der Folge könnten Rettungskräfte über die Notrufnummern 110 / 112 nicht mehr erreicht werden. Aus diesem Grund wurden durch die Hanse- und Universitätsstadt an elf Standorten innerhalb des Stadtgebietes so genannte Katastrophenschutzleuchttürme vorbereitet. Hier könnten dann Hilfegesuche und Notrufe abgegeben und notwendige Einsätze von Rettungskräften angefordert werden. Weiterhin sind sie als Erste-Hilfe-Standorte ausgestattet und sollen auch der Weitergabe von allgemeinen Informationen dienen.

Die Standorte der Leuchttürme wurden so gelegt, dass von jeder Rostocker Adresse aus innerhalb eines Radius von drei Kilometern ein Katastrophenschutz-Leuchtturm erreichbar ist. Sie bestehen oftmals aus mobilen Meldestellen und sind nicht zwangsläufig in Gebäuden untergebracht. Die Leuchttürme sind mit Hilfe eines entsprechenden Logos zu erkennen.

Für zusätzliche Sicherheit sollten außerdem persönliche Vorkehrungen getroffen werden. Hierfür stellt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe auf der Internetseite bbk.bund.de verschiedene Ratgeber und Checklisten bereit. Insbesondere eine eigene Bevorratung mit Nahrungsmitteln und Trinkwasser kann im Fall von langanhaltenden Stromausfällen die ersten Versorgungsengpässe überbrücken, bis koordinierte Hilfe von außen möglich ist. Außerdem wird empfohlen, einen eigenen Vorrat unter anderem von Hygieneartikeln und für die Haushaltsapotheke anzulegen.

Standorte der Wärmeinseln:

Hier können Sie sich bei Bedarf aufhalten:

Standorte der Katastrophenschutz-Leuchttürme:

An diesen Stellen können Informationen und Erste Hilfe erhalten sowie Notrufe durchgeführt werden:

aktualisiert:  Dezember 2025    


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